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Mehr als 30% aller Erwachsenen in Deutschland haben Parodontose. Jeder siebte leidet sogar unter einer schweren, aggressiven Verlaufsform der Parodontitis. Es kommt zu Schwellungen, Rötungen und Zahnfleischbluten.
Durch die Entzündung bilden sich so genannte Taschen zwischen Zahn und Zahnfleisch. Darin sammeln sich Beläge, in denen sich die Parodontitiskeime ungehindert vermehren.
Das Zahnfleisch zieht sich zurück. Die Bakterien dringen immer tiefer ein, und die Entzündung greift den Knochen immer stärker an. Schließlich verlieren die Zähne den Halt und fallen aus. So gehen durch Zahnfleischerkrankungen inzwischen mehr Zähne verloren, als durch Karies.
Das ließe sich vermeiden, denn durch rechtzeitiges und professionelles Eingreifen könnten viele Zähne gerettet werden. Die moderne Parodontologie ist nicht nur in der Lage, den Rückgang des Zahnfleischs und damit den Zahnverlust vorzubeugen. Fast alle parodontalen Erkrankungen können heute durch die richtige Behandlung erfolgreich therapiert werden.
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